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Wir - Bürger für Braunfels - nehmen Stellung
Die Regierungskoalition im Lahn-Dill-Kreis – bestehend aus CDU und SPD – trägt die Verantwortung für das Ende der Klinik Falkeneck in Braunfels als Teil der Lahn-Dill-Kliniken. Sie hat sich unter der Führung des Landrates Carsten Braun (CDU) und des ersten Kreisbeigeordneten Frank Inderthal (SPD) – verantwortlich für den Bereich Gesundheit – so entschieden.
Die Braunfelser CDU-Vorsitzende Carmen Lenzer – Mitglied des Vorstandes der Kreis-CDU und Mitglied im Kreistag - ist in Wetzlar für das Ende von Falkeneck und die Vermietung an einen privaten Betreiber zu Lasten der BDH-Klinik. Vorort in Braunfels gibt sich die CDU unter ihrer Führung so, als sei sie die Partei, die sich für die BDH-Klinik und das Falkeneck einsetzt. Offensichtlich spielt hier der Brandstifter anschließend die Feuerwehr. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der Rolle von Bürgermeister Breithecker, der eng mit dem Landrat zusammenarbeitet, der CDU nahe steht und schon lange Zeit von der Entwicklung gewusst haben muss.
Alle anderen Braunfelser Kommunalpolitiker wurden erst zu einem Zeitpunkt informiert, als CDU und SPD im Kreis schon unumkehrbare Fakten geschaffen hatten.
Es ist jetzt ein Zustand erreicht, der für die BDH-Klinik als größten Arbeitgeber unserer Stadt sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht tragbar ist.
Wir – Bürger für Braunfels – erwarten, dass die Kreisregierung auf die BDH-Klink zugeht und ihr die Chance einräumt, ihrerseits ein ernsthaftes Angebot zur Mietung und Nutzung des Falkeneck abzugeben. Das wäre aus unserer Sicht schon lange fällig gewesen. Dass die verantwortlichen CDU- und SPD-Politiker auf Kreisebene das unterlassen haben, ist unverantwortlich.
Im Übrigen: Ärzte, die bei Bürger für Braunfels kandidieren, haben ein Konzept für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Braunfels entwickelt. Sie finden es hier.